Architekten-Toolkit:

Teil 2 – Messung des verkörperten Kohlenstoffs

Die Messung des körpereigenen Kohlenstoffs ist der Schlüssel zur Bewertung der wirksamsten und kosteneffektivsten Lösungen zur Reduzierung des körpereigenen Kohlenstoffs in Ihrem Projekt. Wie oft gesagt wird: „Was man nicht messen kann, kann man nicht managen.“ Die Messung von Embodied Carbon erfordert eine Methode namens Life Cycle Assessment (LCA).

Ökobilanz

LCA ist eine Methodik, die verwendet wird, um die Umweltauswirkungen eines Gebäudes, Produkts oder Prozesses über seinen gesamten Lebenszyklus zu messen, von der Rohstoffgewinnung über das Ende der Lebensdauer bis zur Entsorgung. Die Ökobilanz misst die Auswirkungen durch eine Vielzahl von Metriken, wie das Treibhauspotenzial, das Versauerungspotenzial, das Eutrophierungspotenzial, das Smogbildungspotenzial und das Ozonabbaupotenzial. Das Treibhauspotenzial (GWP) ist die Metrik, die verwendet wird, um den enthaltenen Kohlenstoff zu messen und zu verfolgen. GWP wird in Kilogramm CO₂-Äquivalent (kg CO₂e) quantifiziert. Das „Äquivalent“ oder „e“ in „kg CO₂e“ bedeutet, dass neben Kohlendioxid auch andere Treibhausgase wie Methan enthalten sind und auf die Wirkung von CO₂ basierend auf ihrem Strahlungsantriebspotenzial im Verhältnis zu CO₂ normiert werden. 

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