27. Oktober 2021

Bahnbrechender CLF-Materialbericht

27. Oktober 2021

Das Carbon Leadership Forum hat heute einen bahnbrechenden Bericht über das Potenzial für bedeutende Klimaauswirkungen durch Materialien veröffentlicht, die als Kohlenstoffsenken dienen. Solche Materialien haben einen klaren Vorteil, da sie das Potenzial haben, das Klimaprofil von Gebäuden von einem führenden Treiber für Kohlenstoffemissionen zu Kohlenstoffspeichern umzukehren, die dazu beitragen können, es umzukehren.

Hauptautoren des Berichts waren Julie Kriegh, PhD, AIA, Wil V. Srubar III, PhDChris Magwood, Co-Autoren waren leitende CLF-Forscher Meghan Lewis und CLF-Geschäftsführer Kate Simonen.

Hauptautoren Julie Kriegh, Wil Srubar und Chris Magwood

Die jüngste Erkenntnis der Schwere der Klimakrise und der Notwendigkeit umfassender, wirkungsvoller Interventionen hat das Interesse an kohlenstoffarmen und kohlenstoffspeichernden Materialien verstärkt, die die erheblichen Vorabemissionen im Zusammenhang mit konventionellen Baumaterialien ausgleichen können. Die jahrzehntelange Arbeit an der Entwicklung, Verbesserung und Implementierung dieser Materialien bietet nun eine solide Grundlage für Forschung, Produktentwicklung und Fallstudien, die die Bemühungen unterstützen können, diese Materialien schnell auf den Markt zu bringen und zur Erreichung der globalen Klimaziele beizutragen.

Die bisherigen Erfahrungen mit kohlenstoffarmen und kohlenstoffspeichernden Baustoffen haben gezeigt, dass die Spezifikation und der Einsatz von Materialien tatsächlich machbar sind und konventionelle Alternativen in Bezug auf Kosten, Einhaltung der Vorschriften und Bauzeitpläne erreichen können. Die erheblichen Investitionen, die erforderlich sind, um viele dieser Materialien zu skalieren, haben jedoch ihre Verlagerung in den Mainstream weitgehend beeinträchtigt. Das Potenzial für bedeutende Klimaauswirkungen durch Materialien, die als Kohlenstoffsenken dienen, verschafft diesen Materialien jetzt einen klaren Vorteil, da sie das Klimaprofil von Gebäuden von einem führenden Treiber für Kohlenstoffemissionen zu Kohlenstoffspeichern umkehren können, die dazu beitragen können, es umzukehren.

Die Ergebnisse dieser bahnbrechenden Studie heben sechs Materialien hervor, die in Gebäudefundamenten, Strukturen und/oder Gehäusesystemen verwendet werden können. Diese Materialien – Erdplatten, Betonplatten ohne Portlandzement, aus Algen gewachsene Ziegel/Platten, Myzel-Strukturrohre, speziell angebaute Fasern und Platten aus landwirtschaftlichen Abfällen – rechtfertigen eine gründliche Untersuchung, da sie neuartige Materialtechnologien oder neuartige Materialverwendungen bieten hohes Potenzial zur Kohlenstoffspeicherung, und sie sind eine Investition wert, um ihre Skalierung, Herstellung und marktfähige Nutzung in der Lieferkette der Bauindustrie zu beschleunigen. Darüber hinaus skizziert diese Studie eine Methodik zur Festlegung von Bewertungskriterien, um das Potenzial eines bestimmten Materials für die Auswirkungen auf eine kohlenstoffpositive Architektur zu bewerten.

CLF ist ein Programm des College of Built Environments der University of Washington. Das Forschungsteam dankt Microsoft für die Finanzierung dieser Forschung, Sean James, Microsofts Director of Datacenter Research, für die Beauftragung des Projekts, WSP'S Ben Stanley und Ryan Dicks für ihre Leitung und Unterstützung des Projekts und CLFs Monica Huang um Hilfe bei der Erstellung dieser Veröffentlichung.

 

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